Endspurt

13 Dezember 2006

Nicht mal mehr 100 Stunden London und noch so viel zu tun:

Heute abend spielen die Rifles im Electric Ballroom in Camden.

Am Donnerstag gibt es adventliches Weihnachtssingen in St Pauls, das kostenlose Christmas Carol Konzert beginnt um 18.30 Uhr.

Am Freitag gibt es ein weiteres Event aus der Mobile Clubbing Reihe (mehr dazu hier und jetzt), diesmal die „Pillow Fight Club“ genannten oeffentliche Kissenschlacht, ab 18.12. Uhr in der Leadenhall Street.

Am Samstag spielen die Queens Park Rangers in der zweiten englischen Liga gegen die Wolves (Wolverhampton Wanderers) und ich muss unbedingt hingehen. Hier ja schon etwas verwirrt und verwirrend angekuendigt.

Und am Samstag wird auch eine Ausstellung von Peter Kennard eroeffnet. Das ist der Mann, der das tollte Blair-Bild zu Santas Ghetto beigesteuert hat.


Loftus Road

12 Dezember 2006

England ohne Fussball gilt nicht. Aber Chelsea oder Arsenal kann ja jeder angucken (kann man eben nicht, aber egal), deshalb mach ichs jetzt so:

So faehrt man zum Stadion.

So sieht das Stadion aus.

Und bestimmt wirds super!


Was keiner lesen will, …

7 Dezember 2006

… ist dieser neunmalkluge vermeintlich weltmaennische Habitus, mit dem „Internationale“ Deutschland angucken.

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Was aber trotzdem stimmt:

Dass deutsches Vollkornbrot wirklich viel besser schmeckt als dieses Sandwich-Brot.

Dass es echt schwierig ist, sich wieder an die deutsche Tastatur zu gewoehnen, nee gewöhnen.

Dass in der Muenchner (sic!) U-Bahn ja mal gar nix los ist.

Und einem alles ploetzlich so klein vorkommt.

Dass Weihnachtsmaerkte – wenn man ehrlich ist – doch nerven.

Und man die ganze Post, die sich gesammelt hat, wirklich nicht lesen will.

Dass London wahnsinnig teuer ist.

Und hier dann doch die tolleren Leute leben.

Dass Zuhause einfach super ist!


Santas Ghetto

2 Dezember 2006

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It used to be a Clarks shoeshop, though the stabbed teddy bear with a kitchen knife still dangling from its stomach in the window should give away its change of occupancy. Inside, the only shoes you will find are on the feet of bodies which look real but are models. One appears to have put his head through a wall.This is Santa’s Ghetto, a gallery and amusement arcade founded by the elusive graffiti artist Banksy, which opens for 23 days in London’s West End to show art as well as selling affordable works.

Der Guardian ueber die Ausstellung „Santas Ghetto“ in der Oxford Street. Ziemlich toll vor allem wegen dieses Bildes, das im Schaufenster des ehemaligen Schuhgeschaefts haengt und sich sicher in den naechsten drei Wochen zum meistfotografierten Motiv in der Londoner Innenstadt entwickeln wird. Mit dabei auch der schon gelobte Banksy.

Mehr ueber das Projekt auf picturesonwalls.com


My London

1 Dezember 2006

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„This is my London: it is cold, overprized and grey. But you can achieve anything you want to in this town. And that’s why I love it.“

Mike Skinner fuehrt CNN durch die Stadt.


Dance your own

29 November 2006

London tanzt! Morgen abend an der U-Bahnstation Paddington, um genau 19.18 Uhr gehts los. Und was die Musikauswahl angeht, gilt „Bring your own“. Ein tanzender Flashmob, das ist hier nichts neues. Gabs schon an der Liverpool Street, Waterloo und jetzt halt im Westen.

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Mehr zum Thema bei London Dance, im Guardian, in der Daily Mail, bei The Register und bei cnet.co.uk


Du stehst auf meiner Liste

24 November 2006

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Sehenswerte Becherkunst entdeckt in einem Zaun in Clerkenwell.

Eine weitere Woche vorbei. Eine mit tollem Besuch und wiederum vielen Dingen, die ich gelernt und kennen gelernt habe. Deshalb diese Woche eine menschliche Merkliste:

Jamie Oliver: Abendessen im Fifteen genannten Restaurant des Fernsehkochs.

Banksy: Ein Buch des subversiven Londoner Kuenstlers gekauft. Sehr gut!

Beth Ditto: Laut NME die coolste Person 2006. Mehr ueber sie hier und hier

Lovefoxxx: Auch auf der NME-Cool-List und am 8.12. mit ihrer Band CSS in London. Mehr hier.

Westlife Fans: Deren Fan-Forum ist sehr lustig.

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Jonathan, Matthew, Mike and Ben: Mit der britischen Boyband G4 in der Bingo Hall. Toll.

Richard Ashcroft: Der alte Mann beweist auf diesem tollen Foto, dass junge Musik und alte Damen durchaus zusammenpassen.

Neville Brody: So heisst der Mann, der den Relaunch der Times vollzogen hat. Mehr darueber hier – und bei der Times selber eine wunderbare Slideshow, in der man sehen kann, wie sich der Kopf der Zeitung in den vergangenen Jahrhunderten veraendert hat.

Brandon Flowers: Der Killers-Frontmann und andere melden sich zu Wort in Folge drei der week’s best rock quotes.

Vokabeln der Woche: guinea pig (Meerschweinchen, aber auch Versuchskaninchen), pedigree (Ahnentafel, Stammbaum), tux (Smoking), vow (Geloebnis), leapfrog (Bocksprung), to awe (einschuechtern), diciple (Juenger), reverb (Hall)


Vokabeln lernen: Bauchreden

8 November 2006

„ventriloquism“ heisst Bauchreden. Gelernt habe ich es dank der New York Times, die es in ihrer Besprechung von Dave Eggers neuem Buch „What Is The What“ verwendet.

After two mannered books (“You Shall Know Our Velocity” and “How We Are Hungry”) in which cleverness and literary gimmickry seemed to get the upper hand, Mr. Eggers has produced “What Is the What,” a startling act of literary ventriloquism that recounts the harrowing story of a Sudanese refugee named Valentino Achak Deng, while reminding us just how eloquently the author can write about loss and mortality and sorrow.

(via LargeheartedBoy)


Weihnachten in Muenchen

8 November 2006

Everything smells and feels like December should. A man with a face pink from the cold hides a smile under a huge curving moustache. His felt hunter’s hat has a twig of mistletoe tucked into the brim. He has a beatific calm about him, as if he knows he has found the purpose of his life – standing in the Christmas cold, blue eyes twinkling as he warms Bavarian bellies with baked apples.

Das schreibt Alex Kapranos (Franz Ferdinand) in seiner Guardian-Kolumne Soundbites ueber das wunderbare Muenchen. Titel der Folge (aus dem Dezember 2005): „Like Christmas should be“. Mittlerweile ist die Kolumne in Buchform erschienen. Gestern war eine Lesung in London.

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Ach ja, eins noch. Nicht nur, dass es hier einen interessanten Text ueber Hochzeiten zu lesen gibt, die Seite Popjustice hat sich davon sogar inspirieren lassen.


Wochenende und Weihnachten

6 November 2006

Was war: Wochenende

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Mit Ausgehen, z.B. in der Tabernacle-Bar. Spazieren, z.B. ueber den Spitalfieldsmarket. Tanzen, z.B. im Favela Chic. Borat anschauen, z.B. im Screen on the green. Und Feuerwerk, z.B. anzuschauen durch die grossen Fenster im sechsten Stock.

Was wird: Weihnachten

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Die Stadt ist eh schon ganz weihnachtsverrueck. An jeder Ecke wird man aufgefordert, moeglichst bald seine Christmas Bookings zu taetigen. Da passt es gut ins Bild, dass in dieser Woche an der Oxford Street bereits die Weihnachtsbleuchtung eingeschaltet wird.

Und morgen: Diese daemliche Erkaeltung abschalten.