London Playlist

15 Dezember 2006

Meine 20 Songs zur Stadt:

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01. Hot Chip „And I Was a Boy From School

02. Art Brut „Nag Nag Nag Nag fuer die Zeile „How many girls have they seen naked?“

03. The Waifs „London Still

04. Pet Shop Boys „London“ fuer die Textzeile „We were in London / Lets do it – lets break the law!“

05. Arctic Monkeys „Who the fuck are the Artic Monkeys?“

06. Assembly Now „It’s Magnetic

07. Ripchord „Lock up your Daughters … fuer die Textzeile „You are much prettier than any girl I know from London Town“

08. The Clash „London Calling“

09. New Young Pony Club „Ice Cream“

10. Badly Drawn Boy „Born in the UK“ fuer das Konzert mit Schuettelfrost (ague).

11. The Pipettes „Judy“

12. The Smith „Panic“

13. Cansei de Ser Sexy: „Let’s make Love…

14. Lady Sovereign „Love me or hate me“ fuer die Zeile „I don’t like drinkin fancy champy, I’ll stick with Heineken beers.“

15. We are scientists „Against All Odds fuer den besten Konzertbeginn ever.

16. Mates of State: „Fraut In the 80s fuer die Textzeile „See it glow telling us to reign the streets of London.“

17. Tom Waits „You Never Could Hold Back Spring“

18. The Streets „Blinded by The Lights

19. The Cure: „Boys don’t cry“ fuer die tolle Verwendung im ebenso guten Starter for Ten

20. Au revoir Simone „Sad Song


There’s a lot of Munich everywhere

26 November 2006

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Die Bayerische Landesbank hat ein eigenes Gebauede, das Bavaria House, near Liverpool Street. Wie schon gesagt: Munich is everywhere.


Tagwerk in Taetigkeiten

22 November 2006

Lesen: das London-Magazin Smoke.

Trinken: im Three Kings.

Wundern: ueber Kamera-Polizisten.

Gern dran denken: wie wunderbar Little Miss Sunshine ist, den ich am Wochenende sah.

Freuen: Gestern live gesehen, heute drueber gelesen

Little Britain is now taking over the world. Matt Lucas’s and David Walliams’s anarchic creation won a best comedy Emmy award. An American version of the sketch show is in production at HBO, the cable channel. BBC Worldwide has now sold Little Britain to 20 countries; Germany is the latest to come on board. The sell-out live stage show will tour Australia next year.

Hingehen: Am Donnerstag ist ein Assembly Now Konzert in Camden.

UPDATE Hingehen: CSS-Konzert am 8.12. in Kentish Town

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Vorhersagen: Besseres Wetter als den heutigen Regen. Gerne wieder so wie am Sonntag auf dem Flower Market in Hackney.


There is still a little bit of Munich everywhere

22 November 2006

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Der Wuerstlverkauefer auf dem Brick-Lane-Market bietet sonntags beste rote und weisse Wurst in bayerischer Atmosphaere. Muenchen ist halt ueberall.


Freitagsfazit

17 November 2006

Mittlerweile drei Wochen da, lerne ich weiter hinzu. Ein paar Lern-Notizen:

Nicht so gut wie am Mac: wenn der PC staendig einen Hinweis sendet, wenn eine neue Spam-Mail angekommen ist.

Ueberhaupt nicht so gut wie am Mac: am PC arbeiten.

Nicht so gut gut wie live: ein Sufjan-Konzert Video.

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Live noch besser: We are scientists, genau vor einer Woche in Brixton.

Nicht so gut wie Bus fahren: sich staendig in volle U-Bahnen quetschen muessen.

Noch besser als Wildlife-Sticker: die Plakat-Serie Tiere und Pflanzen auf dem Land, diese Woche im Guardian.

Nicht so gut wie vom Mitbewohner erwartet: der Film Far From Heaven.

Besser als Far From Heaven: ueberhaupt nachts um halb zwoelf noch dazu eingeladen werden.

Besser als staendig die daemlichen Treppen nehmen: hoffentlich bald wieder Aufzug fahren.

Besser als gar nichts: Wenn aus der Recherche eine Rubrik wird.

Besser als blosse Recherche: der No Music Day.
UPDATE: Hier ist der passende Text.

Noch besser: Wenn man merkt, wie gut man schon im Juli vorbereitet wurde.

Vokabeln der Woche: fisticuffs (Schlaegerei), leisure (Freizeit), solicitor (Rechtsanwalt), cotton mouth (Nachdurst), spoonerism (Schuettelreim), cushion (Kissen), stag night (Junggesellenabschied), crops (Pflanzen), to get to grips with (in den Griff bekommen) nightcap (Absacker), booze (Schnaps, Alkohol), pipe music (ungebetene Dudelmusik), burglar (Einbruch) 


Things to do

16 November 2006

Erst im Londoner  Osten versucht, das deutsche Laenderspiel zu gucken.

Dann in der Naehe von Spitalfields-Market Holland vs. England geguckt und im Anschluss auf der Brick Lane einen Bagel und einen Nightcap genommen. 

In Liverpool Street sechs volle U-Bahnzuege wegfahren gesehen. 

Durch Notting Hill  gelaufen und anschliessend dort gefruehstueckt.

Das „9th Festival of German Film“ in Soho entdeckt.

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Und am Ende festgestellt, dass ich noch nicht eins, der 101 London-Dinge erledigt habe. 


Sold out

15 November 2006

Wenns voll ist, ist’s voll. Das mussten laut Daily Mirror auch die Arctic Monkeys erfahren, die letzte Woche an der Tuer eines ueberfuellten Clubs scheiterten. Aehnlich geht es auch mir mit dem ArtBrut-Konzert heute abend.

Aber: es gibt zum Ausgleich zwei tolle Lieder. Chris Walla von DeathCabForCutie singt hier ueber London’s Favourite Son und auf ihrer MySpace-Seite stellen HotChip das famose School Boy vor.

Immerhin.


Welcome to the Playground

10 November 2006

Fast zwei Wochen bin ich jetzt da – und noch immer voller neuer Eindruecke. Eine Uebersicht zum privaten Aufheben:

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Gerauesche: Staendig piepst oder pfeift es irgendwo. Direkt unter meinem Fenster wird gebaut. Die Bauarbeiter benutzten dazu schweres Geraet, das staendig schweres Gerauesch von sich gibt – bevorzugt ein unablaessiges Piepen. Ganz aehnlich zu dem staendigen Piepen, das man im Bus hoeren kann. Und im Aufzug wird andauernd angesagt, was als naechstes passiert (doors closing, going up). Auch wird man unablaessig daran erinnert, dass man sich ja nicht in die sich schliessende Tuer quetscht (mind the door). In der U-Bahn hingegen – von der ich diesen staendigen Hinweis auf den „gap between the train and the plattform“ erwartet haette – gibt man sich durchaus Muehe, die Ansage vergleichweise unterschiedlich zu halten. New Yorks „stand clear on the closing doors“ empfand ich als viel nerviger.

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Hoeflichkeit: Es ist tatsaechlich so, dass man sich gerne und viel entschuldigt. In der Schlange vor dem Konzert oder Club (die uebrigens ebenso gerne mit einer sinnlosen roten Kordelband eingezauent wird), in der U-Bahn und ja sogar die Busse entschuldigen sich. Gestern gesehen: „Sorry, not in Service“.

Vorwahl: Ein sympathische Stadt an der Ruhr und bestimmte Londoner Bezirke erreicht man mit der gleichen amtlichen Vorwahl: 0208

Radfahren: Wer in der Stadt mit dem Rad faehrt – das tun vergleichweise wenige – ist dabei vergleichweise gut ausgestattet. Die meisten tragen gelbe Warnwesten und Helm. Dazu, scheinbar der wichtigste Bestandteil, ein grosses Schloss, dass man sich irgendwie um die Schulter oder den Bauch windet.

Erinnern: Jede Person, die irgendwie in der Oeffentlichkeit steht, laueft hier gerade mit einer roten Papier-Mohnblume am Kragen durch die Gegend. Die Dinger heissen Poppy und sind ein oeffentliches Erinnerungs- und Bekenntniszeichen, Teil des so genannten Rememberance Days.

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Vokabeln der Woche: Cough (Husten), traitor (Verraeter), Bouncer (Tuersteher), underbelly (Schattenseite), mortgage (Hypothek), budgerigar (Wellensittich), monkfish (Seeteufel), show-off (Angeber), to take the mickey out of so. (sich ueber jemanden lustig machen), ventriloquism (Bauchreden), corn poppy (Mohnblume, s.o.)

Und morgen: Kurze Blogpause fuer die naechsten Tage.


There’s a little bit of Munich everywhere

10 November 2006

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Man kann billig nach Muenchen fliegen – oder noch guenstiger mit dem Bus hin fahren.


Badly

7 November 2006

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Konzerte in London beginnen genauso wie in Deutschland nicht vor neun – ganz egal, was auf der Karte steht. Um sieben macht keiner die Tuer auf, fruehestens um acht. Und bis dahin steht man eine Stunde in der Kaelte. Nicht wirklich gesund. Fuehrt dazu, dass man sich nach dem sehr guten Konzert irgendwie ziemlich badly fuehlt.