Essen, Britpop und der Standard

Die letzte Woche beginnt doch das Lernen hoert nicht auf.

Aufgrund des Konkurrenzkampfes der Umsonst-Zeitungen an Londoner U-Bahnen sind die Verkauefer des Evening Standards manchmal etwas unterbeschaeftigt. Die Schrift auf ihren merkwuerdigen Schildern ist aber besonders – mir jedenfalls gefaellt sie sehr.

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Deutsche in London sind doof. In grossen Gruppen bestaetigt findet man das uebrigens im Bavarian Beerhouse. Der Meatloaf Bavarian-style dort ist weit besser als die Anzugtraeger dort nett sind.

Noch etwas besser schmeckt es ja tatsaechlich beim Pret a manger, dem Sandwichladen, der mindestens so oft gelobt wurde, wie er Filialen in London hat. Tatsaechlich gut. Besser als Wagamama.

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Haeufiger als die „Mind the gap“-Durchsage ist derzeit uebrigens der etwas nervige Oystercard-Hinweis, dass man selbige korrekt benutzen soll „if you don’t touch in“.

Wenn die wunderbaren Ripchord in London spielen, interessiert das nicht mal sechs Leute. So geschehen am Montag abend am Hoxton Square. Dabei sind die echt toll (hier anhoeren). Aber wahrscheinlich gibt es hier einfach zu viele Britpopbands als dass diese jungen Musiker weit mehr als sechs Zuschauer bewegen koennten, an einem Montag auszugehen.

Wenn sie mal bekannt werden, kann ich aber sagen, ich kannte sie schon, als sie noch total unbekannt waren.

Leider ziemlich doof ist uebrigens der Portobello Road Market, da gibt es echt schoenere Maerkte in der Stadt.

Sehr schoen ist dafuer der Holland Park, mit sehr netten Eichhoernchen.

Schon heute merken, um sich in drei Wochen dran zu erinnern: ein taegliches Londonfoto bei London Daily Photo.

Uebrigens: Der Erfinder der Million Dollar Homepage ist zurueck. Er lebt jetzt in London, was er als naechste vorhat, steht hier.

Vokabeln der Woche: revoling door (Drehtuer), dole (Arbeitslosengeld), Brussels sprouts (Rosenkohl), meatloaf (Leberkaese), habe ausserdem gelernt, was ein Chav ist.

Eine Antwort zu „Essen, Britpop und der Standard“

  1. rubsdubs sagt:

    Ey. Die klingen ja wirklich sehr nett, diese Ripchords.
    Nur sechs Zuhörer? das ist echt wenig. Die armen.

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